Univ.-Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Josef Christian Aigner

Jg. 1953, Psychoanalytiker und Psychotherapeut, Paar- und Sexualtherapeut.

Seit 2005 Universitätsprofessor an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck.
Forschungsschwerpunkte zuletzt im Bereich der psychoanalytischen Kulturtheorie, insbesondere der Vater- und Männerforschung sowie zu Männern in erzieherischen und sozialen Berufen.

Wichtigste jüngere Publikationen dazu:

  • Der ferne Vater. Psychosozial-Verlag, Gießen 2013, 3. Aufl.
  • Kinder brauchen Männer. Psychosozial Verlag. Gießen 2015.
  • Der andere Mann. Psychosozial-Verlag, Gießen 2016.

Univ.-Prof. Dr. Joachim Bauer

Univ.-Prof. Dr. Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler, Psychiater und Psychotherapeut und lehrt am Uniklinikum Freiburg im Breisgau. Für seine neurowissenschaftlichen Arbeiten wurde er mit dem Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie ausgezeichnet. Prof. Bauer leitet seit Jahren zahlreiche Projekte in Schulen. Er ist Autor viel beachteter Sachbücher (u. a. die Titel "Das Gedächtnis des Körpers", "Warum ich fühle was du fühlst", "Schmerzgrenze" und "Selbststeuerung"), in denen er die Bedeutung von Erkenntnissen der modernen Neurowissenschhaften für die Medizin und Psychotherapie, aber auch für die Pädagogik und den Alltag des Menschen darstellt.

Univ.-Prof.in Dr.in Yesim Erim

Studium der Medizin in Istanbul. Facharztausbildung zur Psychiaterin am in Istanbul und an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster (Prof. Dr. R. Tölle), zur Fachärztin für Psychosomatische Medizin an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Essen (Prof. Dr. W. Senf). Psychoanalytikerin (Institut für Psychoanalyse Düsseldorf, DGPT). Habilitation über „Optimierung der psychosomatischen Diagnostik und der supportiv-psychoedukativen Psychotherapie bei Lebertransplantation und Leberlebendspende“. Aufbau des Psychoonkologischen Dienstes am Universitätsklinikum Essen. Seit 2013 Professorin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Leiterin der gleichnamigen Abteilung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg.

Wissenschaftliche Schwerpunkte u.a.: Interkulturelle Psychotherapie, migrationsspezifische Angebote in der psychosomatischen Versorgung. Psychosomatische Aspekte in der Transplantationsmedizin, Psychoonkologie, Psychotherapie mit chronisch körperlich Kranken

Ing. Harald Ettl, BM a.D.

• Bundesminister für Gesundheit 1989 - 1992
• Mitglied des Europäischen Parlaments 1996 – 2009
• Vorsitzender des Vereins Kriseninterventionszentrum

Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Haring, MSc

  • Geboren 1953 in Leutasch in Tirol
  • Verheiratet mit Renate Haring, 2 Kinder, Lisa (geb. 1986) und Julian (geb. 1988)
  • Derzeitige Funktion: Ärztlicher Leiter der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie B im Landeskrankenhaus Hall

Gremienarbeit:

  • Focal Point der WHO in Suizidfragen
  • Mitglied des Alkoholforums des Gesundheitsministeriums und Leiter der Untergruppe „Medizinische Prävention“
  • Mitglied der Untergruppe „Kommission zur Qualitätssicherung in der Suchterkrankung“ des Obersten Sanitätsrates (OSR)
  •  Mitglied des Beirates für Psychische Gesundheit des Bundesministeriums für Gesundheit
  • Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP) 2011-2013
  • Representativ of the EPA National Society/Association Members
  • Leiter der Sektion „Sucht“ der ÖGPP
  • Leiter der Arbeitsgruppe „Suizidprävention und Krisenintervention“ der ÖGPP
  • Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Suizidprävention (ÖGS)

Forschung und Projekte:

  • Ca. 150 Publikationen und davon 80 Medline gelistete
  • Regelmäßige Organisation von Tagungen
  • Herausgeber und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates einer Reihe von Fachjournalen
  • Teilnahme an der WHO Parasuicide Study
  • Teilnehmer an zwei FP7 Programmen:
  • - Saving and Empowering Young Lives in Europe (SEYLE)
    - Monitoring, Treatment and Prediction of Bipolar Disorder Episodes (MONARCA)
  • Teilnahme am Interreg-IV Programm Psychiatrische Labschaften
  • Teilnahme am Madam Curie ITT iCareNet on intelligent context-aware Systems for health care.

Dr. Thomas Kapitany

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
  • Psychotherapeut
  • stv. Ärztlicher Leiter des Kriseninterventionszentrums Wien
  • Vorstandsmitglied der ÖGS (Österreichische Gesellschaft für Suizidprävention)

Prof. Dr. Joachim Küchenhoff

Joachim Küchenhoff, Prof. Dr. med., Arzt für Psychiatrie, Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker (IPA), Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Basel/Schweiz, ärztlicher Direktor der Erwachsenenpsychiatrie Baselland.

Wissenschaftliche Schwerpunkte: Psychodynamik schwerer seelischer Störungen; Körpererleben und  Körperbild; interdisziplinäre Forschung in Kulturwissenschaften, Philosophie und Psychoanalyse; Wissenschaftstheorie; psychoanalytische Theorie.

Letzte Buchveröffentlichungen: 

  • 2017: (zus.m.E.Angehrn, Hg.) Selbsttäuschung 
  • 2016: Psychoanalyse und Psychopharmakologie
  • 2015: (zus.m.R.P.Warsitz) Psychoanalyse als Erkenntnistheorie – psychoanalytische Erkenntnisverfahren
  • 2014: (zus.m.E. Angehrn, Hg.): Die Arbeit des Negativen
  • 2013: Der Sinn im Nein und die Gabe des Gesprächs. Psychoanalytisches Verstehen zwischen Philosophie und Klinik
  • 2013: (zus.m. P.Agarwalla) Körperbild und Persönlichkeitsstörung - Die klinische Evaluation des Körpererlebens mit der Körperbildliste 
  • 2012: Körper und Sprache. Theoretische und klinische Beiträge zu einem intersubjektiven Verständnis des Körpererlebens

 

 

Irina Kolendowicz-Pokorny, DSA

  • Diplomierte Sozialarbeiterin
  • Personzentrierte Psychotherapeutin
  • Langjährige Tätigkeit an diversen Beratungsstellen
  • seit 2003 psychotherapeutische Arbeit in privater Praxis
  • seit 2012 Mitarbeiterin im Kriseninterventionszentrum

Dr.in Dipl. Psych. Agnes Schneider-Heine

*03. August 1951
Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie/Psychoanalyse (DPG/DGPT)

1970–1976
Studium der Psychologie in Freiburg und LMU München

1976–1983
Studium der Medizin LMU München

1983–1987 Assistenzärztin in der Praxis für Allgemeinmedizin/Psychotherapie

Seit 1987
Eigene Praxis als Ärztin (Psychotherapie/Psychoanalyse), bis 1995 berufsbegleitend Ausbildung an der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V (DGPT); ab 1995 niedergelassen als Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. (Schwerpunkt Borderline-Störungen, Gruppentherapie);

1994–2000
Lehrbeauftragte Fachbereich Psychologie LMU, Department Klinische Psychologie Prof. Dr. W. Mertens) mit den thematischen Schwerpunkten "Szenisches Verstehen im Erstgespräch"/"Übertragung-Gegenübertragung"/ über mehrere Semester Leitung des Projektes "psychoanalytische Beratung in einem 10-stündigen Prozess".

Seit 2002
Lehrtherapeutin (Anerkannt von der BLÄK); März 2006: Ernennung zur Lehranalytikerin und Supervisorin an der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München e.V./DGPT

Seit 2003
Mitglied im Leitungsteam des TFP-Instituts München, dortselbst Dozentin, Trainerin und Supervisorin seit 2001;

Seit 2014
Zertifiziererin für TFP-Therapeuten und Supervisoren, anerkannt durch die internationale Gesellschaft für TFP (ISTFP)

Elisabeth Schnepf, DSA

  • diplomierte Sozialarbeiterin und Personzentrierte Psychotherapeutin
  • langjährige Tätigkeit in der Jugend- und Gemeinwesenarbeit
  • 2001–2012 Beraterin in der Beratungsstelle "Sexuelle Belästigung und Mobbing der Universität Wien"
  • seit 2001 Mitarbeiterin im Kriseninterventionszentrum, seit 2004 stellvertretende Geschäftsführerin

Dr. Claudius Stein

  • Arzt für Allgemeinmedizin
  • Psychotherapeut
  • Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des Kriseninterventionszentrums Wien
  • stv. Vorsitzender der ÖGS

Prof. Dr. Klaus Wahl

Prof. Dr. Klaus Wahl (Soziologe) studierte in Stuttgart, München und Bamberg Soziologie, Psychologie, Wirtschafts- und Politikwissenschaften. Er forschte am Deutschen Jugendinstitut (München), am Hanse-Wissenschaftskolleg (Delmenhorst) und in seinem eigenen Psychosoziale Analysen und Prävention – Informations-System (München). Zu seinen empirischen und theoretischen Forschungsbereichen gehörten u. a. Gewalt in Familien sowie die Entstehung von Moral, Aggression und Fremdenfeindlichkeit bei Kindern, Jugendlichen und Gewalttätern. Dabei kooperierte er u. a. mit Forschern aus der Verhaltensbiologie, Neuropsychologie, Psychologie, Erziehungswissenschaft und Soziologie. Klaus Wahl lehrte an der Universität München und an weiteren deutschen Hochschulen sowie als Gastprofessor in Italien, Brasilien und Chile.